Dr. Erich Buresch
Idealbesetzung: Lars Steinhöfel (bisher noch nicht angesprochen)
Der Darsteller aus der Mutterserie, Beat Marti, hatte uns gebeten, seine Rolle neu zu besetzen.
Alter Mitte bis Ende 30
Aussehen südeuropäischer Typ: braune Augen, dunkelbraune Haare, mittelgroß und mittelschlank, gutaussehend und sympathisch
Beziehungsstatus in einer festen Beziehung mit Dr. Scheu
Beruf/Sozialer Status Anästhesist mit Notarztschein, Lebensgefährte vom Chefarzt
Hobbys malen, Gitarre spielen, witzige (Motto)Partys
Vorlieben abstrakte Kunst, Edgar-Wallace-Filme, Max Raabe und sein Palastorchester, Bubble Tea, Frühstück im Bett (am liebsten in Verbindung mit Ebby Scheu und "sturmfreier Bude"…)
Abneigungen Dr. Riedhoff, blutige Horrorfilme, ausgedehnte Familientreffen
Stärken Hingabe, Kritikfähigkeit und Konsequenz – wenn er etwas macht, dann nur ganz oder gar nicht.
Schwächen ein Dickkopf: wenn er gekränkt ist, kann man ihn nur mit viel Geduld und Bauchpinseln wieder aus seinem Schmollwinkel herauslocken.
Eigenheiten er hat einen kleinen, charmanten Hang zum Kitsch
Selbstbild sensibel, aber oft falsch eingeschätzt, engagierter Arzt, eine Art großer Bruder für Jonas (als Vater fühlt er sich - zumindest anfangs - noch zu jung) und liebevoller Lebensgefährte von Eberhard Scheu.
Fremdbild
- "Ziemlich verwöhnt, ab und zu reichlich launisch und jedermanns „kleiner Bruder“ – aber dabei ein so guter Kollege, dass man damit relativ problemlos leben kann" (Kollegen).
- "Ein wunderbarer Mensch, der mich so nimmt und liebt, wie ich bin" (Dr. Scheu).
- "Ein cooler Typ – jedenfalls so lange er den Haushalt aus dem Spiel lässt und nicht zu autoritär wird" (Jonas)
Biografisches/Backstorys
Aufgewachsen als Einzelkind reicher Eltern wurde (und wird) er von seiner Familie mit Zuneigung, Aufmerksamkeit und liebevoller Fürsorge überhäuft.
Eigentlich wollte Erich Kindermedizin studieren, sein praktisches Jahr in einem Kinderkrankenhaus scheiterte jedoch an den Vorurteilen seiner Umwelt: einige Eltern und sogar Kollegen unterstellten ihm ein unangemessenes Interesse an seinen kleinen Patienten. Daraufhin entschied Erich sich, Anästhesist zu werden und machte später noch den Notarztschein.
Eine Zeit lang wollte er sein Hobby – die Malerei – zu seinem Beruf machen, nach einer wenig erfolgreichen Vernissage gab er diesen Plan aber wieder auf.
Nachdem seine Eltern sich mit seiner Homosexualität mehr oder weniger abgefunden hatten, hat zumindest seine Mutter seinen neuen Partner – Dr. Scheu – mit offenen Armen als Schwiegersohn aufgenommen. Erichs Vater hat – ähnlich wie auch der Rest der Familie - insgeheim so seine Probleme mit der Situation, lässt sich aber zumindest nichts davon anmerken, so lange Dr. Scheu oder Jonas anwesend sind.
Mit seinem "Stiefsohn" Jonas erfüllte sich vor einigen Jahren der größte Wunsch von Erichs Eltern: der Wunsch nach Enkelkindern. Jonas wird von "Oma und Opa Buresch" als einziger Enkel ziemlich verwöhnt.
Durch den zeitraubenden Chefarztposten von Dr. Scheu war Erich in den letzten Jahren derjenige gewesen, der sich verstärkt um die privaten Dinge der Familie und vor allem auch um Jonas kümmern musste.
Am liebsten würde Erich seine Beziehung mit Dr. Scheu fest eintragen lassen.
Aber nachdem der letzte Versuch in einem gewaltigen Streit und einer mehrmonatigen Trennung geendet hatte, wagt er es nicht mehr, Dr. Scheu auf das Thema anzusprechen.
Mit der Tatsache, dass Dr. Scheu und dessen Ex-Lover Dr. Riedhoff (Chefarzt der Neurologie und seit kurzem auch Diplompsychologe) in manchen Fällen eng zusammenarbeiten müssen, kommt Erich nicht gut zurecht:
Dass Dr. Riedhoff immer noch in Dr. Scheu verliebt ist, ist ihm nicht entgangen und er fürchtet, "seinen Ebby" an den reiferen und vernünftigeren Kollegen zu verlieren.