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Jonas Elsing

Timm-Marvin Schattling

Alter ca. 16-17 Jahre

Beziehungsstatus Single (bisher ohne Interesse an einer Beziehung)

Beruf/Sozialer Status Gymnasiast, Chefarztsohn

 

Hobbys Unternehmungen aller Art – mit seinen Vätern und/oder seiner leicht verrückten Clique, lesen, Sport

Vorlieben seine Familie und seine Clique, Freeclimbing (an der Kletterwand), kleine Streifzüge durch Hamburg (gemeinsam mit Freunden oder Familie) Lieblingsfächer: Latein und Sport. Lieblingsmusiker: David Garrett. Außerdem: Inspector Barnaby, Harry Potter, Dim Sum und Kiwi-Milchshakes.

Abneigungen Klassenfahrten, Großküchenessen, Sex, Bayern und alles was bayrisch ist. Und seine neue Sachbearbeiterin vom Jugendamt

 

Stärken Charme, Cleverness, Stärke und Tapferkeit - und Jonas schafft es immer wieder, seine Umgebung auf liebenswerte Weise um den Finger zu wickeln.

Schwächen Unüberlegtheit und Impulsivität – Jonas handelt spontan und denkt erst anschließend nach, ob seine Idee tatsächlich so gut war. Bei aller Liebe kostet er seine Pflegeväter damit auch eine Menge Nerven.

Eigenheiten Ein gewisses Talent für kleine und größere Katastrophen, die ihm „irgendwie ganz von allein passieren“.

Selbstbild zwiegespalten: wenn er gut drauf ist und seine Vergangenheit erfolgreich verdrängen kann, fühlt er sich stark und selbstbewusst und nimmt es mit (fast) allem und jedem auf. Wenn es ihm schlecht geht, fühlt er sich immer noch viel zu jung, um schon so groß zu sein und wäre am liebsten erst zehn Jahre alt.

Fremdbild ein cooler und selbstbewusster Teenager, der weiß, wie er durchs Leben kommt.

 

Biografisches/Backstorys
Vollwaise, aufgewachsen in einem Heim (Dr. Scheu war damals sein „Besuchspate“ gewesen).
Mit etwa 9 Jahren war er in eine Pflegefamilie nach Garmisch vermittelt worden. Dort wurde er von seiner Pflegemutter mehrere Male krankenhausreif geprügelt und von einem Nachbarn, der ihm Nachhilfeunterricht geben sollte, sexuell missbraucht. (Aus diesem Grund hatte Jonas auch anfangs seine Probleme mit Erich, der aber inzwischen sein Vertrauen gewonnen hat.)

Mit knapp 12 Jahren war er aus der Pflegestelle ausgerissen, hatte sich allein nach Hamburg durchgeschlagen und hatte dort seinem Paten Dr. Scheu klar gemacht, dass der von nun an einen Sohn hat.
Inzwischen ist Dr. Scheu für ihn definitiv „sein richtiger Vater“ – an seine leiblichen Eltern erinnert er sich kaum noch. Dr. Scheu hat selbst während Jonas’ Pubertät keine ernsthaften Probleme mit der Erziehung, denn Jonas erkennt ihn voll und ganz als Vorbild und – selbst gewählte – Autorität an. Erichs Autorität dagegen steht immer mal wieder auf dem Prüfstand.
Jonas genießt sein neues Leben bei seinen Pflegevätern und will sich dieses Leben durch nichts und niemanden zerstören lassen. Deshalb bemüht er sich auch nach Kräften, in jeder Hinsicht ein möglichst „pflegeleichter“ Sohn zu sein – was ihm aber nicht in allen Fällen gelingt.

Weil Jonas (vielleicht nicht mal ganz zu Unrecht) befürchtet, dass Dr. Scheu und Erich vom Jugendamt nicht mehr als geeignete Pflegeeltern eingestuft werden, wenn der Missbrauch durch einen Mann bekannt wird, verschweigt er den Vorfall eisern und hat inzwischen auch vieles verdrängt und vergessen.
Die zum Teil schweren Misshandlungen durch seine Pflegemutter und die sexuelle Gewalt durch den Nachbarn haben ihm noch mehr zugesetzt, als der frühe Tod seiner Eltern. Auch wenn Jonas vieles davon aus seinem Bewusstsein verdrängt und teilweise sogar vergessen hat, steckt tief in ihm – und von seinem Unterbewusstsein sorgfältig unter Verschluss gehalten – immer noch der völlig geschockte 11jährige Junge, der kaum begreift, was ihm damals passiert ist.

Jonas besucht ein privates Gymnasium in St. Georg, geht erstaunlich gern zur Schule und will nach dem Abitur Medizin studieren und Arzt in der Notaufnahme werden – so wie seine bewunderten Pflegeväter.

In seiner Freizeit ist er gern mit seiner leicht verrückten Clique zusammen, die aus den Außenseitern seiner Klasse besteht – „Prestigefreundschaften“ interessieren Jonas nicht, seine Freunde sind wie er: junge Menschen mit Schwierigkeiten im Leben, die trotzdem ihr Ding machen und sich nicht unterkriegen lassen.