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Schwester Dorothea Wegener

Nadja Engel

 

Alter Mitte Vierzig

Beziehungsstatus Single - aus Überzeugung. Während einer kurzen Episode mit einem Mann namens Matthias ist ihr endgültig klar geworden, dass sie nicht der Typ für eine Beziehung oder gar Ehe ist.

Beruf/Sozialer Status Krankenschwester und Diakonisse

 

Hobbys  Fußball (sie ist Fan vom FC St. Pauli), Charity, Handarbeiten

Vorlieben ihr Glaube. Außerdem Fußball, Currywurst und Schwarzbier, Motorräder (sie hat einen Motorradführerschein), die Bücher von J.K. Rowling, soziales Engagement und Handarbeiten.

Abneigungen Engstirnigkeit und Intoleranz in jeder Form, in einigen Fällen auch "Gottes Bodenpersonal"

 

Stärken ihr Glaube: ihr festes Vertrauen in Gottes Liebe trägt sie - und oft genug auch noch andere mit.

Schwächen manchmal bricht in ihr die "alte Eva" - die Kratzbürste vom Kiez - durch.

Eigenheiten wenn der FC St.Pauli ein Spiel gewinnt, feiert sie gerne mit den anderen Fans mit - Kopfschmerzen am nächsten Tag inklusive.

Selbstbild mit Sicherheit keine Heilige - aber trotzdem von Gott geliebt.

Fremdbild auf den ersten Blick wird sie schnell für eine weltfremde und streng fromme Frau gehalten - und es werden hohe Erwartungen an ihren Lebenswandel und ihre moralischen Vorstellungen gestellt.
Der zweite Blick ist dann häufig überraschend...

 

Biografisches/Backstorys

Dorothea ist auf dem "Kiez" aufgewachsen - dem berühmt-berüchtigten Amüsierviertel von Hamburg, wo ihre Mutter ein kleines "Etablissement" führt.
Ihr Vater ist unbekannt - Dorothea war ein "glücklicher Zufall".
Offiziell war Dorothea bei ihrer Großmutter aufgewachsen, hatte ihre Mutter aber trotzdem oft besucht. Für einige Stammkunden - vor allem Seeleute ohne eigene Familie - war sie sogar eine Art Lieblingsnichte gewesen und hatte von ihnen eine Menge Kniffe und Taschenspielertricks gelernt. Z.B. kann sie verschlossene Türen mit einer Haarklemme öffnen und meisterhaft beim Pokern schummeln.

Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester hatte sie erst einige Zeit au einem Auslandseinsatz in Somalia gearbeitet. Nach ihrer Rückkehr nach Hamburg hatte sie dann beschlossen, Diakonisse zu werden und war in das Mutterhaus "Alten Eichen" eingetreten.

Ihre Zeit in "Alten Eichen" und ihre Arbeit in der Hansaklinik hatte sie unterbrochen, als ein Freund von ihr schwer verunglückt und auf ihre Pflege angewiesen war.

Mittlerweile ist ihr Freund wieder so weit gesund geworden, dass er wieder ein Leben ohne fremde Hilfe führen kann.
In den letzten Jahren haben sowohl er als auch Dorothea gemerkt, dass sie sich zwar sehr schätzen, aber als Paar nicht funktionieren. Dorothea war daraufhin nach "Alten Eichen" zurückgekehrt.
Als Dr. Scheu sie bittet, als Vertretung in der Notaufnahme einzuspringen, sagt sie sofort zu.

Dorothea ist tief gläubig - aber dabei weder eine abgehobene Heilige, noch eine fromme Helene. Sie ist bodenständig, realistisch und pragmatisch.
Ihre auch im Alltag gelebte Theologie lässt sich in drei Sätzen zusammenfassen: "Alles, was dich zu Gott führt, kommt von Gott." "Alles, was dich von Gott entfremdet, kommt von Satan." "Was in aufrichtiger, ehrlicher Liebe getan wird, ist keine Sünde."

Durch ihre einfühlsame und trotzdem bodenständige Art (und auch durch die Tatsache, dass sie im Dienst Diakonissentracht trägt) gewinnt sie normalerweise schnell das Vertrauen der Patienten.
Entgegen dem gängigen Klischee ist Dorothea weltoffen und aufgeschlossen für (fast) alles.

Während ihrer Zeit bei Matthias hat sie angefangen, "Notfall-Engelchen" zu nähen: kleine bunte Püppchen für Rettungswagen, die im Bedarfsfall an kranke und verletzte Kinder verschenkt werden.

In letzter Zeit kümmert sie sich auch verstärkt um ihre Mutter - die immer noch ihren "kleinen Betrieb" in einer Seitenstraße nahe der Hansalinik führt...